Was tun nach einem Unfall? Die 7 wichtigsten Schritte
Ein Unfall passiert in Sekunden — doch was danach kommt, entscheidet über Ihre finanzielle Absicherung. Die richtige Reihenfolge schützt Sie rechtlich und sorgt dafür, dass Sie keinen Anspruch verlieren.
Warnblinker aktivieren, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen — innerorts ca. 50 m, auf der Landstraße 100 m, auf der Autobahn mindestens 200 m. Bei Verletzten sofort den Notruf 112 wählen.
Pflicht bei Personenschäden, erheblichen Sachschäden, unklarer Schuldfrage oder Verdacht auf Alkohol und Drogen. Bei kleineren Schäden ohne Streit genügt ein Europäischer Unfallbericht.
Mehrere Fotos aller Fahrzeuge und der Unfallstelle. Kennzeichen, Versicherungsdaten und Kontaktdaten von Zeugen notieren. Eine Skizze der Fahrzeugpositionen hilft später bei der Schadensregulierung.
Geben Sie am Unfallort kein Schuldanerkenntnis ab — auch nicht aus Kulanz. Vorzeitige Eingeständnisse können Ihren Versicherungsschutz gefährden und sind in der Hitzedes Moments oft nicht korrekt.
Als Geschädigter haben Sie das Recht auf einen Sachverständigen Ihrer Wahl. Beauftragen Sie Viktor Kaiser — bei Fremdverschulden trägt die gegnerische Versicherung die Kosten des Gutachtens.
Bei Körperverletzungen oder strittiger Haftung ist ein Fachanwalt für Verkehrsrecht sinnvoll. Die Kosten übernimmt bei Fremdverschulden ebenfalls die gegnerische Versicherung.
Sie sind zur Meldung innerhalb von sieben Tagen verpflichtet. Reichen Sie das fertige Gutachten bei der Versicherung ein — es bildet die belastbare Grundlage für die Regulierung.